Sonntag, 1. November 2020

Herbstferien in les Franches-Montagnes, Jura

Wenn Hecken und Wälder überall ohne grosse Sorgfalt eliminiert werden, dann ist es nicht der Fall in den Franches-Montagnes, wo die Landwirten darauf achten, dass die alten Hecken ihres Grundstücks erhalten bleinen. Dank ihnen können wir heute noch im Herbst wunderschöne Hecken voller Früchte beobachten: Schneeball, Hartriegel, Schwarzdorn, Weissdorn, Mehlbeerbaum, Vogelbeerbaum, Hagebuten oder gar gewöhnlicher Spindelstrauch auch Pfaffenhütchen genannt. Dies ist ein idealer Ort für den Igel, der viel fressen muss, bevor er sich ein Versteck für den Winter sucht; es kann ein Holzhaufen, Blätter oder eine Steinmauer. Auf den Wiesen ruhen Kühe und Pferde, die sich nicht durch unsere Anwesenheit stören lassen. Manchmal kommt aber trotzdem ein neugieriges Tier zu Einem und versucht seine Chance auf Leckereien!

Ovronaz, Paradis für Fauna und Flora

Diesen Sommer führte uns die Ferienzeit nach Ovronaz (VS, Schweiz). Dort ist nicht nur die Sicht auf die Bergketten wunderschön, sondern ist es auch ein kleines Paradies für Vögel und Blumen. Dort kann man, mit Glück, den Bartgeier planen sehen, Kolkrabenkolonien an den Felswänden treffen oder eine enorme Vielfalt an Blumen wie die Arnika oder Orchideen. Einiges davon durften wir sogar vor den eigenen Augen sehen; den Bartgeier allerdings konnten wir nur spät fotographieren, den er überraschte uns auf der linken Seite gleitend and der Felswand. Es ging so schnell, dass es nicht möglich war, sein Porträt zu machen. Deswegen beutzte ich ein anderes Bild aus dem Internet, um meine Zeichnung zu beenden. Dagegen habe ich die Blumen anhand unserer eigenen Fotos gezeichnet oder live auf der Wiese, auf der sie wachsen. Dafür habe ich Aquarell und Tusche benutzt.