Samstag, 24. April 2021

Der schnellste Vogel

Auf allen Kontinenten ist er anwesend: Der Wanderfalke. In der Schweiz verschwand er vor 40 Jahren beinah. Wer trug denn die Schuld? Das Pflanzengift DDT gelang durch seine Beuten in seinen Körper; die Eier wurden deswegen zu schwach und brachen vor dem Ausbrüten. Heute besiedelt der Meisterjäger allmählich seine vergangenen Territorien: An Felswänden fühlt er sich nämlich wohl. Aber er entdeckt jetzt auch die menschliche moderne Welt für sich: Kirchentürme, AKW-Kühlungstürme, Balkone... Wenn viele ihn willkommen heissen, wird er trotzdem von anderen wie Brieftaubenzüchter gehasst. Dieser Greifvogel frisst aussschliesslich… Vögel! Dafür ist er ein richtiger Akronat der Lüfte. Wenn er die Flügel an den Körper legt und den Kopf einzieht, beginnt er einen Sturzflug. Dabei erreicht er Geschwindigkeiten von bis über 200 km/h. Da die Weibchen grösser sind, sind sie auch schneller. Ein Tier wurde mal sogar mit 389 km/h geblitzt! Eben wenn unser Meister der Lüfte perfekt angepasst ist, erflogt nur durchschnittlich eine Attacke von neun!
Informationen aus der Zeitschrift "La Salamandre" Nr. 229.

Dienstag, 6. April 2021

Frohe Ostern!

Endlich wieder etwas Wärme nach einem schönen Winter! Die ersten Blümchen und warme Tage tun der Seele gut, man hat Lust, mehr Zeit draussen zu verbringen. Den Tieren geht es auch so: Überall wacht das Leben wieder auf. Neue Bäumchen keimen aus kleinen unscheinbaren Samen, um in einigen Jahren über 10 m gross zu werden, Vögel fliegen hin und her, um sich ein schönes bequemes Nest zu bauen. Vielleicht wacht heute noch Ostara auf sie, so wie sie es vor 4000 Jahren im keltischen Europa machte, Schutz könnte unsere Natur gut gebrauchen. Aber anstatt Waffen oder Nahrungsmittel zu opfern, sollten wir eher etwas von unserem oft zu üppigen Komfort der Umwelt und Ostara opfern, sodass sie uns noch lange uns beschützen und begeistern kann! Und dann vielleicht wird einer eines Frühlingsmorgens sogar den Osterhasen und seine Lieferungen erblicken wird, ein Überbleibsel der einmal wichtigen Göttin der Fruchtbarkeit, die unsere Vorfahren jeden Frühling üldigten!