Samstag, 8. Mai 2021

Le Soliat am Creux du Van

Die Farm le Soliat ist eine alte traditionelle Neuenburger Farm, die erhalten worden ist. Heute kann man dort etwas Kleines essen, wenn man im Naturschutzgebiet unterwegs ist, und sogar im grossen Schlafraum die Nacht verbringen. Die Farm befindet sich auf 1386 m über Meer und ist von einer typischen trockenmauer umgeben, die den Hof etwas vor dem Wind im tiefen Winter oder bei regnerischem Wetter schützt. Es ist ein angenehmer Ort, um eine Rast einzulegen, bevor man weiterzieht!

Samstag, 1. Mai 2021

Passau

Passau liegt in Bayern, Deutschland. Wenn die Stadt eine schöne Altstadt ist, ist sie auch die Stadt der Flüsse. Tatsächlich fliessen in Passau drei Flüsse zusammen: Die Donau, die Inn und die Ilz. Die Donau entspringt im Schwarzwald, während der Inn im Engadin in dem Schweizer Kanton Graubunden entspringt. Die Quelle der Ilz liegt im Bayerischen Wald, nahe der Granze mit Tschechien. Während diese durch Torfgebiete fliesst, die ihr eine braunrote Farbe verleihen, fliesst der Inn durch die Alpen und ist reich an Mineralien, was ihm eine milchige Farbe gibt. Beider fliessende Gewässer münden schliesslich in die Donau in Passau. Über die Altstadt wacht der Passauer Dom, eine in 1668 nach einem Brand neu erbaute barocke Bischhofskirche. Diese ist der Bischofssitz des Bistums Passau umd liegt auf der höchsten Erhebung zwischen Inn und Donau. Der Passauer Dom ist unter dem Namen Dom Sankt Stephan bekannt und zugänglich für die Besucher. Man kann sogar eine vom Tourismus Büro organisierte Führung buchen.

Samstag, 24. April 2021

Der schnellste Vogel

Auf allen Kontinenten ist er anwesend: Der Wanderfalke. In der Schweiz verschwand er vor 40 Jahren beinah. Wer trug denn die Schuld? Das Pflanzengift DDT gelang durch seine Beuten in seinen Körper; die Eier wurden deswegen zu schwach und brachen vor dem Ausbrüten. Heute besiedelt der Meisterjäger allmählich seine vergangenen Territorien: An Felswänden fühlt er sich nämlich wohl. Aber er entdeckt jetzt auch die menschliche moderne Welt für sich: Kirchentürme, AKW-Kühlungstürme, Balkone... Wenn viele ihn willkommen heissen, wird er trotzdem von anderen wie Brieftaubenzüchter gehasst. Dieser Greifvogel frisst aussschliesslich… Vögel! Dafür ist er ein richtiger Akronat der Lüfte. Wenn er die Flügel an den Körper legt und den Kopf einzieht, beginnt er einen Sturzflug. Dabei erreicht er Geschwindigkeiten von bis über 200 km/h. Da die Weibchen grösser sind, sind sie auch schneller. Ein Tier wurde mal sogar mit 389 km/h geblitzt! Eben wenn unser Meister der Lüfte perfekt angepasst ist, erflogt nur durchschnittlich eine Attacke von neun!
Informationen aus der Zeitschrift "La Salamandre" Nr. 229.

Dienstag, 6. April 2021

Frohe Ostern!

Endlich wieder etwas Wärme nach einem schönen Winter! Die ersten Blümchen und warme Tage tun der Seele gut, man hat Lust, mehr Zeit draussen zu verbringen. Den Tieren geht es auch so: Überall wacht das Leben wieder auf. Neue Bäumchen keimen aus kleinen unscheinbaren Samen, um in einigen Jahren über 10 m gross zu werden, Vögel fliegen hin und her, um sich ein schönes bequemes Nest zu bauen. Vielleicht wacht heute noch Ostara auf sie, so wie sie es vor 4000 Jahren im keltischen Europa machte, Schutz könnte unsere Natur gut gebrauchen. Aber anstatt Waffen oder Nahrungsmittel zu opfern, sollten wir eher etwas von unserem oft zu üppigen Komfort der Umwelt und Ostara opfern, sodass sie uns noch lange uns beschützen und begeistern kann! Und dann vielleicht wird einer eines Frühlingsmorgens sogar den Osterhasen und seine Lieferungen erblicken wird, ein Überbleibsel der einmal wichtigen Göttin der Fruchtbarkeit, die unsere Vorfahren jeden Frühling üldigten!

Sonntag, 28. März 2021

Winter 2020, Weihnachten wie eine Oase des Friendens

In diesen merkwürdigen und schwierigen Zeiten bleibt für mich die Natur meine Oase der Hoffnung, des Friedens und der Freiheit. Ich bin zwar jemand, der fähig ist, sich an strengen Regeln zu halten, aber drinnen bleiben geht leider bei mir nur sehr schlecht. Nach kurzer Zeit bin ich restlos, schlafe sehr schlecht und fühle mich eingesperrt... Also wenn man nichts Anderes machen kann als spazieren oder drinnen bleiben, dann verbinde ich das Ganze gerne miteinander. Mit diesen Gedanken entstanden dieses Jahr einige neue Winterbilder, die mir etwas Ruhe während des Winters geschekt haben!

Sonntag, 1. November 2020

Herbstferien in les Franches-Montagnes, Jura

Wenn Hecken und Wälder überall ohne grosse Sorgfalt eliminiert werden, dann ist es nicht der Fall in den Franches-Montagnes, wo die Landwirten darauf achten, dass die alten Hecken ihres Grundstücks erhalten bleinen. Dank ihnen können wir heute noch im Herbst wunderschöne Hecken voller Früchte beobachten: Schneeball, Hartriegel, Schwarzdorn, Weissdorn, Mehlbeerbaum, Vogelbeerbaum, Hagebuten oder gar gewöhnlicher Spindelstrauch auch Pfaffenhütchen genannt. Dies ist ein idealer Ort für den Igel, der viel fressen muss, bevor er sich ein Versteck für den Winter sucht; es kann ein Holzhaufen, Blätter oder eine Steinmauer. Auf den Wiesen ruhen Kühe und Pferde, die sich nicht durch unsere Anwesenheit stören lassen. Manchmal kommt aber trotzdem ein neugieriges Tier zu Einem und versucht seine Chance auf Leckereien!

Ovronaz, Paradis für Fauna und Flora

Diesen Sommer führte uns die Ferienzeit nach Ovronaz (VS, Schweiz). Dort ist nicht nur die Sicht auf die Bergketten wunderschön, sondern ist es auch ein kleines Paradies für Vögel und Blumen. Dort kann man, mit Glück, den Bartgeier planen sehen, Kolkrabenkolonien an den Felswänden treffen oder eine enorme Vielfalt an Blumen wie die Arnika oder Orchideen. Einiges davon durften wir sogar vor den eigenen Augen sehen; den Bartgeier allerdings konnten wir nur spät fotographieren, den er überraschte uns auf der linken Seite gleitend and der Felswand. Es ging so schnell, dass es nicht möglich war, sein Porträt zu machen. Deswegen beutzte ich ein anderes Bild aus dem Internet, um meine Zeichnung zu beenden. Dagegen habe ich die Blumen anhand unserer eigenen Fotos gezeichnet oder live auf der Wiese, auf der sie wachsen. Dafür habe ich Aquarell und Tusche benutzt.