Montag, 22. Januar 2018

Farbige Fantasie

Der Wolf ist ein Tier, von dem es gesprochen wird. Wenn er jetzt langsam wieder toleriert wird, wurde er lange gefürchtet, gehasst und letztendlich ausgerottet. In anderen Kulturen aber ist er ein mythologisches Tier wie bei manchen amerindianischen Völkern. Bei ihnen gilt er zum Teil als mystisches Vorfahren des Menschen, denn sein soziales Verhalten, sowohl als auch seine Intelligenz an den Menschen erinnert. Mit diesem Bild möchte ich meinen Wünsch zeigen, dass die alten Albträume vergessen werden könnten und man die Natur und ihre wunderbaren Wesen mit einem kritischen und offenen Auge betrachten könnte, ihr einen Platz lassen, damit sie sich auch neben und mit uns entfalten darf. Tatsächlich haben wir nicht das Recht, die Natur zu zerstören...



Heulender Wolf mit wasserlöslischen Farbstiften.

Sonntag, 21. Januar 2018

Ferienerinnerungen

Während der Ferien ist es mir wichtig, viel Zeit in der Natur und draussen zu verbringen. Nur so kann ich mich vom Stress des Arbeitslebens erholen. Die überraschendsten und schönsten male ich gerne nach, einmal wieder zu Hause. Im Tessin sahen wir viele Smaragdeidechsen, die ich Im Jura oder im Mittelland noch nie gesichtet hatte, und in Irland zahlreiche black faces, diese typischen Schafe mit weissem Körper und schwarzem Kopf. Diese bilden kleine weisse Punkte in der Mitte einer dunkelgrünen Landschaft, die vom gelben Stechginster übersät ist.

Black Face im Bog.

Smaragdeidechse.

Winterliche Komposition

Einerseits sieht man den kalten Schnee mit seinen blauen durchsichtigen Reflexen, andererseits den Pilz mit seiner warmen rotorangenen Farbe und den Blaubeerstrauch mit seinen Herbstblättern. Es wirkt wie eine Mischung von Winterruhe und spriessendem Leben!

Pilz spriessend aus dem herbstlichen Schnee.

Das Jura im Winter

Das Juragebirge im Winter kann sehr rau, aber sehr schön sein. Von den höchsten Gipfeln sieht man das Mittelland, meistens mit Nebel bedeckt, und die Alpen am Horizont. Manche Leute haben die alten, traditionellen Steinmauern ohne Zement aufgefrischt, was eine Zuflucht für Zahlreiche Tiere bietet: Eidechsen, Mäuse, Hermeline, Schärmäuse oder Schnecken. Hier und da findet man mit Frostblumen überzogene trockene Pflanzen, gefrorene Hagebutten oder Vogelbeeren und majestätische Weisstannen oder Fichten. Nichts kann für mich die Stille und die Ruhe dieser Orte ersetzen. Es ist meine Lebensquelle, meine innere Kraft...


Felskamm zwischen Tête de Ran und La Vue-des-Alpes.

Winterlich

Für Weihnachten habe ich dieses Mal etwas aus de Natur gewählt, eine Winterlandschaft aus dem Juragebirge. Diese Landschaft widerspiegelt sich in einer Glaskugel mit einer Schleife, was ihr einen kleinen weihnachtlichen Hauch verleiht. Das Kitschige ist nie meine Leidenschaft gewesen und meine Inspiration kommt meistens aus der umgebenden Natur.