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Samstag, 25. August 2018

Heimatsgefühle

La Vue-des-Alpes ist einer meiner Lieblingsorte im Juragebirge. Obwohl man noch nah an der Zivilisation ist, ist man trotzdem schon in der Natur. Bei schönem Wetter hat man eine schöne Sicht auf die Alpen, je nach Lust und Laune kann man auf dem Bergkamm wandern und im Herbst ist das Licht echt besonders.  Die Sträucher und und kleinen Bäume tragen ihre Früchte und die Blätter färben sich langsam gelb und rot. Diese gelbroten Tupfen mischen sich zu den roten und schwarzen Früchten und Beeren in der Herbstsonne gebadet. Aber dort ist es auch im Winter schön: Mansche Früchte wie die Hagebutte hängen noch an den mit Schnee bedeckten gefrorenen Ästen. Es sieht einfach so still und ruhig aus, dass es einen beruhigt!

Haus über la Vue-des-Alpes; das gleiche Haus habe ich schon mit Aquarell und mit Tusche gezeichnet.


Sonntag, 21. Januar 2018

Das Jura im Winter

Das Juragebirge im Winter kann sehr rau, aber sehr schön sein. Von den höchsten Gipfeln sieht man das Mittelland, meistens mit Nebel bedeckt, und die Alpen am Horizont. Manche Leute haben die alten, traditionellen Steinmauern ohne Zement aufgefrischt, was eine Zuflucht für Zahlreiche Tiere bietet: Eidechsen, Mäuse, Hermeline, Schärmäuse oder Schnecken. Hier und da findet man mit Frostblumen überzogene trockene Pflanzen, gefrorene Hagebutten oder Vogelbeeren und majestätische Weisstannen oder Fichten. Nichts kann für mich die Stille und die Ruhe dieser Orte ersetzen. Es ist meine Lebensquelle, meine innere Kraft...


Felskamm zwischen Tête de Ran und La Vue-des-Alpes.