Der Trentin befindet sich im Norden Italiens, an der österreichischen Grenze. Dort sind die Berge hoch und steil, reich an Felswänden. In dieser Region befindet sich ein grosser Naturpark, in dem Bären wie auch Wölfe anzutreffen sind. Obwohl ich mich oft in den Bergen aufhalte, habe ich noch nie solche Blumenwiesen wie im Dolomita Naturpark gesehen: Eisenhut, gemeinen Germer, gelben Enzian, Pestwurz, Alpen-Hahnenfus, Alpenrosen, Blaubeerensträucher, Erikas, Schafgarben, unzählige Doldenblütler, Alpen-Aster, Gämswurz, Edelweiss, Lilien wie die Turbanlilie, wilde Nelken und noch viele andere Arten. Nie habe ich so viele Hummeln und Bienen summen gehört. Eine richtige Vorratskammer für die Bären ist das! Und die gibt es wirklich, nur dass wir die nicht sehen, sogar im Zoo sorgen sie dafür, dass sie ihre Ruhe vor den Zweibeinern bekommen.
Mit diesem Betreig will ich mich bei den Leuten dieses Gebietes dafür bedanken, dass sie die Natur respektieren, sie schützen und sie Natur sein lassen. Ja, es gibt Bären, nein, es werden keine Menschen die ganze Zeit angegriffen; es gibt nie das Risiko 0, aber mit Kenntniessen über die Tiere kann man Einiges an gefährlichen Situationen vermeinden. Der Mensch darf nicht alles unterjochen und dort schaffen die Einheimischen es, sowohl eigene Interressen und Tourismus, als auch Umweltschutz zu verteidigen. Für mich ist es ein Zeichen, dass man Einiges im Bereich Umwelt erreichen kann, ohne auf alles verzichten zu müssen, also danke für dieses tolle Beispiel!
 |
| Alpenglöckchen, Edelweiss, grosser Enzian und silber Distel. |
 |
| Ein Distelfink landet auf einer Blume: Der Tisch ist gedeckt! |