Das Jura Gebirge liebe ich über alles; es ist einfach mein zweites Zuhause. Wenn mein Kopf überlastet ist oder wenn ich traurig bin, dann reicht es, einen Ausflug auf den eher rauen und kahlen Felskämmen des Jura Gebirges zu unternehmen. In kurzer Hand werde ich ruhiger, ausgeglichener und mein Kopf fühlt sich einfach wieder freier. Am liebsten habe ich eher einsame Felskämme oder Gipfel, auf denen ich den Kolkraben, den Wanderfalken oder andere Tiere beobachten könnte. Solche Begegnungen können wir nicht vorausplanen, sie geschehen einfach. Aber wenn es passiert, dann ist der Moment richtig wertvoll. Les Prés d'Orvin über Biel ist ein Gebiet, in dem ich mich wohl fühle und das, was ich unten im Mittelland verloren habe, wieder finde: typische Jura Landschaften, Nadelbäume (sie sind weit davon, alle einheimisch zu sein, aber tja), Schnee und kühlere Sommertage. An der CAS-Hütte kommen wir mein Mann und ich relativ oft vorbei. Von Grad hat man eine wunderbare Sicht auf die Alpen und den Chasseral, einen der höchsten Jura-Gipfel.
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| Die CAS-Hütte über les Prés d'Orvin im Berner Jura. |



