Montag, 1. Mai 2017

Das Juragebirge in Bildern

Das Juragebirge und seine kargen Wiesen, seine Bergblumen und Tannen ziehen mich immer wieder magnetisch an. Dort in der Einsamkeit kann ich mich beruhigen, mich wiederfinden. Je länger ich wegbleibe, desto tiefer wird die Sehnsucht. Jedes Mal dass ich einen bekannten Ort wieder sehe ist es für mich wie eine Rückkehr nach Hause. Die schon hundert Mal bewunderten Blumen, Sträucher oder Orte begeistern mich weiterhin. Die langen Ausflüge auf den Hängen und Bergkämmen bringen mich zur Ruhe: Ich bin nie satt davon. Da ich leider nicht immer da oben sein kann, sind Bilder ein gutes Mittel, um die Erinnerungen wach zu rütteln. Natürlich gehört ein Picknick dazu und die Kühe umd Pferde darf man auch nicht vergessen: Mit dem Zeichnen vergesse ich sie nie!


Pferde in les Franches-Montagnes, Pastellkreide.

Schneelandschaft am Mont-Cornu in La Chaux-de-Fonds, Acrylmalerei.

Enzian, Pastellkreide.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Der Winter macht Spass, oder Leute?

Ein Kind entdeckt den Spass des Winters: Nachdem es Schlitten fahren kennen lernete, macht es nun seine ersten Schritte auf dem Eisfeld. Achtung: Es ist rutschig! Dafür muss man sich konzentrieren.

Achtung, fertig, los!

Weihnachtsatmosphäre

Im Herbst wird es immer dunkler und der erste Schnee fällt manchmal auch schon. Diesen Winter war er eher abwesend, aber trotzdem stellt sich jeder Weihnachten mit Schnee vor, egel ob es oft schneit oder nicht. Also, wenn ich meine Weihnachtskarten gestalte, lasse ich mir fast immer schneevolle Landschaften oder Atmosphären einfallen. Dieses Mal war ich in Comicsheften versunken und dabei wollte ich Tradition und Modernität mit einem Rauch von Humor vereinen.Nach grossem Grübel fielen einige gute Dinge ein und ich fing an. Ich arbeitete wie ein Comicsheft-Autor: mit Tusche. Aber ich färbte dann meine Bilder mit Farbstiften, die ich oft zu allem vorziehe. Hier ist das Ergebnis meiner Grübeleien.

Ein Lebkuchen entdeckt die schneevolle Landschaft auf dem Rücken des Hisches.

Ein Elch spielt den Nikolaus; aber einer der Lebkuchen mag das Spiel nicht und haut lieber ab!

Weihnachten ist das Fest der Liebe; egal wer mag wen, man trifft sich und freut sich zusammen!

Der Weihnachtsmann kämpft gegen den WInd und merkt nicht, dass seine wertvolle Ladung stibitzt wird.

Montag, 3. August 2015

Ferien auf der britischen Insel

Während dieser Sommerferien waren wir, mein Mann und ich, in Gross-Britanien. Zuerzt haben wir einige Tage in Wales, in der Nähe von Harlech. Dort haben wir ein kleines Museum über die Verarbeitung von Schiefer und über die Entstehung der Gesteine. Wir haben auch das Schloss von Harlech besichtig und einige kurze Spaziergänge gemacht. Dannach sind wir nach England gefahren, wo wir eine Woche in Exmore verbracht haben. Da sind Fasane wieder irgendwie daheim. Aber ganz daheim sind sieauch wieder nicht: Sie werden in grosser Anzahl gezüchtet und freigelassen, damit Hobbyjäger sie verfolgen und erscchiessen können. Mehrmals ist ein Männchen uns zu Gesicht gekommen. Wir konnten einen gut sehen und fotografien. Somit habe ich ein Bild gemalt. Als das Wetter wieder schön wurde, habe ich mich auf der Terrasse hingesessen und einige Blumen gewählt, die mir gefielen: Ich habe eine Komposition mit Mohnblumen und wilder Malve zusammengesetzt. 


Fasan, Aquarell und Pastelle.

Malve und Mohnblumen, Aquarell.




Die dritte Woche haben wir im Pembrockeshire verbracht. Obwohl das Wetter nicht sehr gut war und Einiges passiert ist, konnten wir einige Tiere sehen und schöne Wanderungen an der Küste machen. Die vierte Woche haben wir auch in Wales verbracht. Während dieser Zeit haben wir den Brecon Beacons National Park entdeckt. Wenn das Wetter es erlaubt hat, haben wir eine Wanderung gemacht. An einem Abend war es sogar warm genug, um auf dem Balcon zu sitzen. Da konnte ich die verschieden Stiemütterchen des schönen Cottages zu einem Bild machen.

Stiefmütterchen, Cantref, Aquarell.



Montag, 27. April 2015

Bären mögen wohl Beeren!

Welch ein wunderbares Tier, der Bär! Leider sehen nicht alle so. Verfolgt und gejagdt ist er in der Schweiz  ausgerotet worden. Diesem Tier wirft man allerlei vor, obwohl es sich meistens aus Pflanzen ernährt. Tatsächlich beträgt seine Nahrung zu 80% aus Pflanzen! Wenn der Bär Fleisch frisst, frisst er oft an Kadavern, die er entdecken kann. Und wenn er nicht getötet wird, dann wird er als Attraktion in Zirkussen ausgenutzt oder als Tanzbär irgendwo benutzt. Manche Tiere haben so ein miserables Leben gehabt: hier in einer dunklen Garage, da einem winzigen Käfig. 
Heutzutage windmen aber immer mehr Leute der Natur Zeit und Verständnis. Paks werden auf die Beine gestellt, um ein neues Zuhause für diese Tiere zu gewährleisten. Somit können arme Tiere noch ein paar schöne Jahre in einer kleinen Naturecke verbringen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn es nicht mehr notwendig wäre, weil diese Tiere wieder das Recht hätten, in der freien Wildbahn zu leben.
Wenn ich die Bären nur von Weitem in dem Yellowstone Park gesehen habe, konnte ich sie schön beobachten und fotografieren, als ich den alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald besucht habe. Zwei von diesen Tieren habe ich gezeichnet. Den Poldi habe ich mit Aquarellfarben gemalt, seine Nachbarin habe ich mit Bleistiften gezeichnet! Hier sind sie!


Poldi geniesst die Frühlings Sonne in Rippoldsau.


Ben macht gemütlich einen Spaziergang, Soft-Pastelle.

Bärin vom alternativen Wolf- und Bärenpark, Bleistiften





Donnerstag, 23. April 2015

Nicht immer diskret!

Am Weihnachten schicke ich meiner Familie und Freunden gerne Karten. Seit langem zeichne ich die Motive dieser Grusskarten selbst. Manchmal zeichne ich etwas Weihnachtliches, manchmal wende ich mich der Natur zu. Dieses Jahr habe ich mich für einen Gimpel entschieden. Mit seinem orangen Gefieder sticht er in einer Schneelandschaft gut aus. Damit das Orange seiner Ferdern besser wirkt, habe ich diesen sympatischen winterlichen Gartenbesucher auf einen Schwarzdornast gesetzt, denn er trägt noch einige blaue Früchte im tiefen Winter. Und Orange ist die Komplementarfarbe von Blau. Es heisst, dass diese zwei Farben sich ergänzen und einander betonen. Hier habe ich nach einem Foto gearbeitet. Aber ich habe schon hier und da das Glück gehabt, einen Gimpel zu beobachten. Im Wald habe ich ihn einige Male kurz erblickt und gesehen, wie seine weissen Streifen auf den Flügeln noch im Schatten einer Tannen verschwanden. Aber im Winter kommt der scheue Vogel den Häusern näher, wenn es viel Schnee gibt. Er probiert auch etwas am Vogelhaus abzubekommen! Beim geringsten Alarm verschwindet er aber ganz geschwind!

Gimpel auf einem Schwarzdornast, Ölpastelle.

Donnerstag, 9. April 2015

Der König Löwe!

Löwen sind Grosskatzen und die einzigen Katzen, die in einem Rudel leben. Diese Rudel bestehen oft aus mehreren Weibchen, aus ihren Jungen und aus einem Männchen, vielleicht zwei oder drei, je nach Situation. Mich beeindrucken die Löwen und ihre Lebensweise. Wie die Wölfe bedeuten sie die Freiheit für mich. Sie sind ein Symbol von wilder und intakter Natur, oder zumindest von geschützter Natur. Eines Tages wollte ich dieses Gefühl von Freiheit, Kraft und wilder Natur ausdrücken. Wölfe hatte ich schon mehrfach gezeichnet oder gemalt. Ich wollte etwas Neues erfahren. Also habe ich im Netz geguckt, was ich ich finden konnte. Und da habe ich einen Löwen gefunden, der mich überzeugt hat: Ich hatte das richtige Gefühl, um ihn zu zeichnen. Er war gross, mächtig, selbstsicher und ruhig. Ich mussste nur noch das Ganze auf die Leindwand bringen. Zuerst wollte ich einen lockeren und wilden Hintergrund finden. Mit einem feuchten Schwamm und etwas Farbe gestaltete ich einen savanneähnlichen Hintergrund. Danach interpretierte ich den Kopf und den Blick des Löwen. Zuletzt malte ich die Mähne, die wild werden musste. Mir war es wichtig, dass sie dicht und leicht aussehen musste. Aber ich wollte auch  noch, dass sie sich irgendwie mit dem Hintergrund vermischte. Ob alles so ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, kann ich nicht sicher sagen. Eher nicht, aber sowas passiert nähmlich oft, wenn ich male. Aber hier ist das Ergebnis und es gefällt mir trotzdem: Einmal ist nicht der Brauch!

Löwe, Acryl auf Keilrahmen.