Samstag, 6. April 2019

Alle Vögel sind schon da!

Es ist Frühling! Ja, eben wenn es hier und da noch schneit oder neblig ist. Und kündigt ihn besser als die Vögel? Jedes Jahr ist es spannend zu beobachten, welche Vogelarten kommen und welche gehen, wann alles geschieht. Die Schwarzmilane, zum Beispiel, sind clever. Anfangs März zeigen sich öfter welche; aber wenn das Wetter ihnen nicht passt, dann verschwinden sie kurzzeitig. Das alles fasziniert mich seit immer. Wenn ich im Winter öfter kleine Sperlingvögel in einer Schneelandschaft zeichne, hatte ich diesen Frühling Lust dazu, mal andere Vogelarten zu porträtieren. So entstanden ein Uhu, ganz flaumig, und ein Pinguin, nass glänzend in der Sonne!

Pinguin auf einem südafrikanischen Strand, nach einem Foto einer Freundin.

Uhu nach einem Foto vom Internet kunstvoll bearbeitet, Pastellkreiden.

Sonntag, 3. März 2019

Gepard

Wenn der Löwe mächtig ist und mit einem scheinbar weichen Fell bedeckt, ist der Gepard die schnellste Katze der Welt und mit einem langen eher hart aussehenden Fell bedeckt. DIese Tierart ist stark gefährdet, denn die moderne Landwirtschaft und die demographische Explosion ihr immer mehr Land wegnehmen. Konflikte sind häufig und enden meistens zur Gunst des Menschen. Trotz Allem ist dieses Tier fantastisch und ein Teil des Ökosystem der Savane; ohne den Gepard ist dieses Ökosystem nicht mehr im Gleichgewicht... 

Gepard auf der Jagd, Ölpastelle.

Sonntag, 17. Februar 2019

Dolomiten im Sommer

Die Dolomiten sind nicht nur wegen ihrer Fauna beeindruckend, sondern auch für ihre Flora und Lansschaften. Eine grüne Wiese mit Blüten schenkt einem einen magischen Kontrast mit den hellgrauen Felsriesen und dem blauen Himmel.  Wenn einer einen vollen Kopf hat, kann er einfach in dieser wundervollen Landschaft wandern gehen; Kilometer für Kilometer spürt man, wie der Kopf loslassen kann, sich entspannen kann!

DIe Dolomiten im Sommer, Ölpastells.

Distelfink im Winter

Im Winter geht es ums Überleben: Was werde ich essen? Nicht oft heb ich das Glück gehabt, einen Distelfink in freier Wildbahn zu beobachten. Das erste Mal war es tatsächlich bei der Arbeit im Winter. Ich schaute durchs Fenster, weil Piepser meine Aufmerksamkeit gewonnen hatten, und da waren sie, auf einer Distel. Einige Jahre später konte ich wieder welche in Wales, dann in den Dolomiten beobachten. Immer sieht er wie ein kleiner lustiger Papagei aus!

Distelfink auf Disteln im WInter, Softpastell.

Freitag, 4. Januar 2019

Weihnachtsstimmung

Weihnachten bleibt ein Fest des Lichtes, bei dem man gerne Kerzen, Laternen und Naturkränze als Dekorationen hat. In dieser dunklen Jahreszeit ist jeder froh, wenn er Licht ins Haus bringen kann und mir geht es genau so. Ein solches Bild zu zeichnen, gibt es mir Kraft erwärmt meine Seele!

Laterne und Früchte, Softpastellkreiden.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Willkommener Herbst

Nach einem langen indischen Sommer meldet sich endlich der Herbst; die Temperaturen steigen ab und der Regen setzt ein. Für die Zugvögel, die noch etwas zum Fressen fanden, wird es langsam Zeit zu gehen. Je nach Zielernährung bleiben die Vögel oder auch nicht. Die Insektenfresser wie die Schwalben fliegen nach Süden, weil sie nichts mehr finden, während die Allesfresser oder Früchtenfresser wie die Meisen gemütlich hier bleiben und sich aus Nüssen und Herbstfrüchten ernähren. Das Rotkehlchen ist besonders: Er könnte bleiben und somit sein Revier ganzjährig verteidigen, aber der Winter könnte ihm zur Falle werden. Tatsächlich fliegen sie nicht alle weg, aber bleiben auch nicht alle unter unseren Breitengraden. Deswegen können wir hier und da ein Rotkehlchen auf einem Mehlbeerbaum oder Rosenstrauch im Winter beobachten. Jetzt sind die Männchen relativ ruhig; kommt aber im Frühling zurück. Es könnte wild abgehen!

Rotkehlchen auf einem Mehlbeerbaumzweig.

Samstag, 13. Oktober 2018

Herbstpause im Kanton Neuenburg, Schweizer Jura

Nach dem Sturm kommt glücklicherweise meistens eine kleine Pause; diese verbrachte ich im Tal von la Sagne, genauer in Les Ponts-de-Martel, wo ich die Täler von la Brévine und vom Val-de-Travers wieder erkundete. In Les Ponts-de Martel hielt ich mich auch wieder eine Zeit in dem Marais Rouge. Dies ist ein Hochmoor, das nach der Gletscherschmelze nach der grossen Eiszeit vor 12'000 Jahren entstand. Obwohl das Juragebirge auf porösem Sandstein ruht, liegt in der alten Gletschermoräne, die dieses Tal bildet, Mergel. Dieser Stein ist aber wasserdicht und Wasser sammelte sich an. Allmählich siedelten sich Wasserpflanzen an, das Ökosystem blieb aber sehr nährstoffarm und Torfmoos konnte sich ansiedeln. Dieses Moos ist sehr genügsam und kann mit grosser Feuchtigkeit perfekt gedeihen. Langsam entstand ein auf Torfmoos ruhendes Ökosystem, das Hoch- oder Torfmoor. Warum hoch? In der Mitte vom Moor ist es feuchter und dementsprechend wächst das Torfmoos besser; im Laufe der Jahre wird das Moor eine Art Hügelchen. In son einem besonderen Ökosystem findet man ganz bestimmte Pflanzen, die in nährstoffarmen Gebieten zurechtkommen: die Birke, die Föhre, der Bärlapp, das Blutwurz oder das Blutauge, Erikas (Heidel- und Preiselbeeren, Rauschbeeren, Binsenheide), Seggen, Wollgras, Sumpf-Weidenröschen und natürlich Torfmoos und andere Moose und Franen. Dort wachsen auch besondere Pflanzen: der Sonnentau und die Krugpflanze, die nicht nur sich aus dem Boden Nährstoffe holen, sondern auch Insekten fangen, um sie zu verdauen. 
Während der Wanderungen konnte ich Fotos machen und auch live zeichnen. Hier sind die ersten Bilder, die entstanden.

Erste Weihnachtsstimmung an einem Abend.

Moos, Fliegenpilz, Maulbeerblätter, Hagebutten und Vogelbeeren in Herbst.

Silberdistel, Samen und Gräser.

Bärlapp in dem Marais Rouge, in Les Ponts-de-Martel.















Hagebutten und Blätter der wilden Rose.