Montag, 27. April 2015

Bären mögen wohl Beeren!

Welch ein wunderbares Tier, der Bär! Leider sehen nicht alle so. Verfolgt und gejagdt ist er in der Schweiz  ausgerotet worden. Diesem Tier wirft man allerlei vor, obwohl es sich meistens aus Pflanzen ernährt. Tatsächlich beträgt seine Nahrung zu 80% aus Pflanzen! Wenn der Bär Fleisch frisst, frisst er oft an Kadavern, die er entdecken kann. Und wenn er nicht getötet wird, dann wird er als Attraktion in Zirkussen ausgenutzt oder als Tanzbär irgendwo benutzt. Manche Tiere haben so ein miserables Leben gehabt: hier in einer dunklen Garage, da einem winzigen Käfig. 
Heutzutage windmen aber immer mehr Leute der Natur Zeit und Verständnis. Paks werden auf die Beine gestellt, um ein neues Zuhause für diese Tiere zu gewährleisten. Somit können arme Tiere noch ein paar schöne Jahre in einer kleinen Naturecke verbringen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn es nicht mehr notwendig wäre, weil diese Tiere wieder das Recht hätten, in der freien Wildbahn zu leben.
Wenn ich die Bären nur von Weitem in dem Yellowstone Park gesehen habe, konnte ich sie schön beobachten und fotografieren, als ich den alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald besucht habe. Zwei von diesen Tieren habe ich gezeichnet. Den Poldi habe ich mit Aquarellfarben gemalt, seine Nachbarin habe ich mit Bleistiften gezeichnet! Hier sind sie!


Poldi geniesst die Frühlings Sonne in Rippoldsau.


Ben macht gemütlich einen Spaziergang, Soft-Pastelle.

Bärin vom alternativen Wolf- und Bärenpark, Bleistiften





Donnerstag, 23. April 2015

Nicht immer diskret!

Am Weihnachten schicke ich meiner Familie und Freunden gerne Karten. Seit langem zeichne ich die Motive dieser Grusskarten selbst. Manchmal zeichne ich etwas Weihnachtliches, manchmal wende ich mich der Natur zu. Dieses Jahr habe ich mich für einen Gimpel entschieden. Mit seinem orangen Gefieder sticht er in einer Schneelandschaft gut aus. Damit das Orange seiner Ferdern besser wirkt, habe ich diesen sympatischen winterlichen Gartenbesucher auf einen Schwarzdornast gesetzt, denn er trägt noch einige blaue Früchte im tiefen Winter. Und Orange ist die Komplementarfarbe von Blau. Es heisst, dass diese zwei Farben sich ergänzen und einander betonen. Hier habe ich nach einem Foto gearbeitet. Aber ich habe schon hier und da das Glück gehabt, einen Gimpel zu beobachten. Im Wald habe ich ihn einige Male kurz erblickt und gesehen, wie seine weissen Streifen auf den Flügeln noch im Schatten einer Tannen verschwanden. Aber im Winter kommt der scheue Vogel den Häusern näher, wenn es viel Schnee gibt. Er probiert auch etwas am Vogelhaus abzubekommen! Beim geringsten Alarm verschwindet er aber ganz geschwind!

Gimpel auf einem Schwarzdornast, Ölpastelle.

Donnerstag, 9. April 2015

Der König Löwe!

Löwen sind Grosskatzen und die einzigen Katzen, die in einem Rudel leben. Diese Rudel bestehen oft aus mehreren Weibchen, aus ihren Jungen und aus einem Männchen, vielleicht zwei oder drei, je nach Situation. Mich beeindrucken die Löwen und ihre Lebensweise. Wie die Wölfe bedeuten sie die Freiheit für mich. Sie sind ein Symbol von wilder und intakter Natur, oder zumindest von geschützter Natur. Eines Tages wollte ich dieses Gefühl von Freiheit, Kraft und wilder Natur ausdrücken. Wölfe hatte ich schon mehrfach gezeichnet oder gemalt. Ich wollte etwas Neues erfahren. Also habe ich im Netz geguckt, was ich ich finden konnte. Und da habe ich einen Löwen gefunden, der mich überzeugt hat: Ich hatte das richtige Gefühl, um ihn zu zeichnen. Er war gross, mächtig, selbstsicher und ruhig. Ich mussste nur noch das Ganze auf die Leindwand bringen. Zuerst wollte ich einen lockeren und wilden Hintergrund finden. Mit einem feuchten Schwamm und etwas Farbe gestaltete ich einen savanneähnlichen Hintergrund. Danach interpretierte ich den Kopf und den Blick des Löwen. Zuletzt malte ich die Mähne, die wild werden musste. Mir war es wichtig, dass sie dicht und leicht aussehen musste. Aber ich wollte auch  noch, dass sie sich irgendwie mit dem Hintergrund vermischte. Ob alles so ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, kann ich nicht sicher sagen. Eher nicht, aber sowas passiert nähmlich oft, wenn ich male. Aber hier ist das Ergebnis und es gefällt mir trotzdem: Einmal ist nicht der Brauch!

Löwe, Acryl auf Keilrahmen.

Donnerstag, 12. März 2015

Der Tiger, die grösste Raubkatze der Welt

Natur und Wildnis ziehen mich immer wieder an. Wenn ich den Wolf für seine Intelligenz und seine Schönheit besonders liebe, bewundere ich auch den Tiger oder den Luchs. Ein Tiger besitzt ein dichtes Fell und beeindruckende Zähne. Und dies ist nicht einfach, darzustellen. Aber mit Sot-Pastellen ist es viel einfacher, Haare und Fell zu repräsentiern. Also habe ich mir ein schönes Bild besorgt und probiert. Mit den Pastell-Kreiden habe ich erstmal die Grundfarben gezeichnet. Dann habe ich die Details mit den Pastell-Stiften hinzugefügt.
Schwarzweisser Tiger mit  Soft-Pastellen.

Tiger mit Soft-Pastellen.





Montag, 23. Februar 2015

in Erinnerung an Dich, liebe Oma

Liebe Oma,
Seit immer warst Du ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wir haben Picknicks und Spaziergänge geteilt, Nachmittage am Seeufer in la Tène, Tischtennisnachmittage oder Festtage. Wir haben "Chteuck" gespielt, geredet. Und dann ging es Dir immer weniger gut. Am Weihnachten konntest du zum ersten Mal seit so vielen Jahren nicht kommen: Du warst echt krank. Wir haben Dir Bilder von uns geschenkt, damit sie Dich in deinem Alltag im Heim begleiten und ein Herz aus Bernstein, so dass Du wieder Dich chic machen konntest. Dies bekamst Du nachträglich. Am 7. Februar waren wir wieder einmal alle vereint, um einen Geburtstag zu feiern. Du warst nicht unbedingt ganz fit, aber ruhig und hast jedes Gericht genossen. Nach dem Essen gingen wir, die Jüngeren, mit dem Kleinen raus, damit er frische bekam. Als wir zurückkamen, warst Du schon gegangen, ohne einen Abschied! Ich war sehr traurig. Und dann, eine Woche später verliesst Du uns für immer. Es lässt eine grosse Leere, aber viele schöne Momente und Erinnerungen mit Dir verbunden werden mich für immer begleiten. Damit Dein Lächeln uns noch lange begleiten kann, habe ich mir erlaubt, Dein Portait zu zeichnen. So wachst Du immer noch auf uns und Dein Lächeln erinnert uns daran, dass die schönen Momente die Trauer überwinden können. Wenn das Herz aus Bernstein Dich begleiten hat, wirst Du in unserem Herzen für immer bleiben.

In aller Liebe

Deine Enkelin

Portait von Josette Edmée Koehli Wampfler mit Bleiminen.

Sonntag, 15. Februar 2015

Bald Frühling?

Allmählich bleibt die Sonne länger, das Wetter wird wärmer und der Schnee schmilzt. Im März können wir sie schon beobachten, die Frühlingsblumen wie die Windröschen, Schneeglöckchen oder Krokusse. Angenehm ist es, wenn man die ersten Sonnenstrahlen geniessen kann und die Blümchen zeichnen kann. Aber es geht nicht immer, denn es gibt immer wieder Neueres zu tun. Also dann benutzt man ein Foto! Hier habe ich Krokusse im Schnee mit Acrylfarben gemalt. Der Schnee ist nicht Flach, denn ich habe Sand mit der Farbe gemischt, um Relief zu erstellen.


Krokusse im schmelzenden Schnee.

Schottland, das Vogelparadies für Ornithologen

Flussregenpfeifer auf einem Srand im Kintyre.
Leuchtturm in einer Bucht.
In Schottland konnten wir unzählige Vögel beobachten und sogar manchmal fotografieren. Einer von ihnen war ein Flussregenpfeifer, den wir mehrfach am Strand gesehen haben. Einige Bilder gelangen uns und ich konnte den kleinen Vogel zeichnen und anmalen.
Wenn es viele Vögel in Schottland gibt, gibt es auch einige Meeressäugetierearten wie Kegelrobben, Seehunde, Schweinswale und andere Walarten. Nicht alle sind uns zu Gesicht gekommen; aber Kegelrobben sahen wir plötzlich auf einer kleinen Felsinsel in einer Bucht. Vor den Küsten gab es auch Leuchttürme. Einen von ihnen habe ich dargestellt. Dafür mischte ich zwei verschiedene Techniken: Aquarell und Tusche.