Samstag, 17. Februar 2018

Heulende Wölfe mit Bleimine

Manchmal braucht nicht einmal Farben, um Leben in ein Bild zu bringen. Nach einer groben Skizze des gesamten Bilds habe ich die Grundschattenstellen mit relativ harten Minen gezeichnet: Für das gnanz Helle habe ich H2 benutz, für das etwas Dunklere HB. Dann habe ich die ersten Details mit einer B2-Mine hinzugefügt: Auge, dunklere Fellflecken, Bäume und Schattenstellen auf den Bergen. Mit der gleichen Minenhärte habe ich auch Striche ins Fell gezeichnet, um die ersten Fellhaare zu deuten. Zuletzt habe ich 5B und 6B Minen benutzt, um sowohl die dunkleren Haare zu zeichnen, als auch die letzten Details zu verdeutlichen. Am Ende muss man das Ganze mit einem Spray noch fixieren, sonst wird alle bei dem kleinsten Kontakt verwischt!
Heulender Wolf in den Rocky Mountains; dies ist die Zusammensetung von zwei verschiedenen Bildern.

Heulender Wolf.

Dienstag, 6. Februar 2018

Blumen aus Irland

In Irland dominieren einige Farbtöne die Landschaft: das Gelb des Stechginsters, das Hellrosa der Wiesenheide und Erika in den Moorgebieten und das Dunkelrosa der Fuchsien! Durch seine Lage erhielt Irland eine besondere Flora: Manche arktische Blumen sind auf der Insel anzutreffen, sowohl als auch typische Blumen des Kontinents wie die Glockenblume. Manche andere wie der Stechginster sind endemisch. In Irland gibt es auch ganz viele verschidene Ökosysteme: Meeresufer, Süssgewässerufer, Torfmoore, viele Nadelwälder, einige Laubwälder, fette und magere Wiesen und Hecken, die eine wichtige Rolle spielen sowohl für die Fauna, als auch für die Flora. Manche Ökosysteme sind vom Menschen geschaffen wie die fette Wiese, auf der Vieh regelmässig grast. Im Fall werden die Tiere die Entwicklung von vielen Blumen durch ihr Abgrasen verhindern und dadurch die Wiese zu einem neuen Ökosystem werden lassen. An einem Ökosystem ist immer eine bestimmte Flora gebunden, denn der Boden, das Klima und das vorhandene Gestein bestimmen die Arten, die dort überleben können. Hier kann man Glockenblumen und zwei Fuchsienarten sehen; die vierte Blume kann ich nicht bestimmen. Ich habe sie einfach für ihre Schönheit fotographiert und dann gezeichnet. Gerne würde ich aber wissen, was sein könnte!

Typische irische Blumen.

Sonntag, 4. Februar 2018

der König der Savanne, der Löwe

Die Raubtiere sind meistens gefürchtet und unbeliebt, denn sie machen uns, zum Teil zu Recht auch, Angst. Aber sie gehören zu ihrem Ökosystem; ohne sie würden die Kranken Tiere andere Tiere anstecken oder die Herden würden zu gross werden und die Vegetation kahl auffressen. Die Prädatoren sind die Wächter des Gleichgewichts eines Ökosystems und Teil davon. Wenn ein wichtiges Mitglied dieses Ökosystems entfernt/ausgerottet wird, kann es dieses Ökosystem zum Sterben führen. Zu diesen bewunderten und befürchteten Tieren gehört der Löwe. Sein komplexes Sozialleben ist faszinierend und seine Rolle in der Savanne wichtig. Wenn man die Erfurcht vor solchen wilden Tieren nicht verlieren darf und sie sehr gut kennen müsste, um sie von nahem zu beobachten, müsste man sie respektieren und ihnen einen Lebensraum lassen, wie wir es für Bären, Wölfe oder Luchse machen sollten! Mich begeistert ihre ruhige Kraft immer wieder und deswegen bleiben Löwen ein beliebtes Thema für mich!
Löwe mit Acrylfarben.

Montag, 22. Januar 2018

Farbige Fantasie

Der Wolf ist ein Tier, von dem es gesprochen wird. Wenn er jetzt langsam wieder toleriert wird, wurde er lange gefürchtet, gehasst und letztendlich ausgerottet. In anderen Kulturen aber ist er ein mythologisches Tier wie bei manchen amerindianischen Völkern. Bei ihnen gilt er zum Teil als mystisches Vorfahren des Menschen, denn sein soziales Verhalten, sowohl als auch seine Intelligenz an den Menschen erinnert. Mit diesem Bild möchte ich meinen Wünsch zeigen, dass die alten Albträume vergessen werden könnten und man die Natur und ihre wunderbaren Wesen mit einem kritischen und offenen Auge betrachten könnte, ihr einen Platz lassen, damit sie sich auch neben und mit uns entfalten darf. Tatsächlich haben wir nicht das Recht, die Natur zu zerstören...



Heulender Wolf mit wasserlöslischen Farbstiften.

Sonntag, 21. Januar 2018

Ferienerinnerungen

Während der Ferien ist es mir wichtig, viel Zeit in der Natur und draussen zu verbringen. Nur so kann ich mich vom Stress des Arbeitslebens erholen. Die überraschendsten und schönsten male ich gerne nach, einmal wieder zu Hause. Im Tessin sahen wir viele Smaragdeidechsen, die ich Im Jura oder im Mittelland noch nie gesichtet hatte, und in Irland zahlreiche black faces, diese typischen Schafe mit weissem Körper und schwarzem Kopf. Diese bilden kleine weisse Punkte in der Mitte einer dunkelgrünen Landschaft, die vom gelben Stechginster übersät ist.

Black Face im Bog.

Smaragdeidechse.

Winterliche Komposition

Einerseits sieht man den kalten Schnee mit seinen blauen durchsichtigen Reflexen, andererseits den Pilz mit seiner warmen rotorangenen Farbe und den Blaubeerstrauch mit seinen Herbstblättern. Es wirkt wie eine Mischung von Winterruhe und spriessendem Leben!

Pilz spriessend aus dem herbstlichen Schnee.

Das Jura im Winter

Das Juragebirge im Winter kann sehr rau, aber sehr schön sein. Von den höchsten Gipfeln sieht man das Mittelland, meistens mit Nebel bedeckt, und die Alpen am Horizont. Manche Leute haben die alten, traditionellen Steinmauern ohne Zement aufgefrischt, was eine Zuflucht für Zahlreiche Tiere bietet: Eidechsen, Mäuse, Hermeline, Schärmäuse oder Schnecken. Hier und da findet man mit Frostblumen überzogene trockene Pflanzen, gefrorene Hagebutten oder Vogelbeeren und majestätische Weisstannen oder Fichten. Nichts kann für mich die Stille und die Ruhe dieser Orte ersetzen. Es ist meine Lebensquelle, meine innere Kraft...


Felskamm zwischen Tête de Ran und La Vue-des-Alpes.