Montag, 3. August 2015

Ferien auf der britischen Insel

Während dieser Sommerferien waren wir, mein Mann und ich, in Gross-Britanien. Zuerzt haben wir einige Tage in Wales, in der Nähe von Harlech. Dort haben wir ein kleines Museum über die Verarbeitung von Schiefer und über die Entstehung der Gesteine. Wir haben auch das Schloss von Harlech besichtig und einige kurze Spaziergänge gemacht. Dannach sind wir nach England gefahren, wo wir eine Woche in Exmore verbracht haben. Da sind Fasane wieder irgendwie daheim. Aber ganz daheim sind sieauch wieder nicht: Sie werden in grosser Anzahl gezüchtet und freigelassen, damit Hobbyjäger sie verfolgen und erscchiessen können. Mehrmals ist ein Männchen uns zu Gesicht gekommen. Wir konnten einen gut sehen und fotografien. Somit habe ich ein Bild gemalt. Als das Wetter wieder schön wurde, habe ich mich auf der Terrasse hingesessen und einige Blumen gewählt, die mir gefielen: Ich habe eine Komposition mit Mohnblumen und wilder Malve zusammengesetzt. 


Fasan, Aquarell und Pastelle.

Malve und Mohnblumen, Aquarell.




Die dritte Woche haben wir im Pembrockeshire verbracht. Obwohl das Wetter nicht sehr gut war und Einiges passiert ist, konnten wir einige Tiere sehen und schöne Wanderungen an der Küste machen. Die vierte Woche haben wir auch in Wales verbracht. Während dieser Zeit haben wir den Brecon Beacons National Park entdeckt. Wenn das Wetter es erlaubt hat, haben wir eine Wanderung gemacht. An einem Abend war es sogar warm genug, um auf dem Balcon zu sitzen. Da konnte ich die verschieden Stiemütterchen des schönen Cottages zu einem Bild machen.

Stiefmütterchen, Cantref, Aquarell.



Montag, 27. April 2015

Bären mögen wohl Beeren!

Welch ein wunderbares Tier, der Bär! Leider sehen nicht alle so. Verfolgt und gejagdt ist er in der Schweiz  ausgerotet worden. Diesem Tier wirft man allerlei vor, obwohl es sich meistens aus Pflanzen ernährt. Tatsächlich beträgt seine Nahrung zu 80% aus Pflanzen! Wenn der Bär Fleisch frisst, frisst er oft an Kadavern, die er entdecken kann. Und wenn er nicht getötet wird, dann wird er als Attraktion in Zirkussen ausgenutzt oder als Tanzbär irgendwo benutzt. Manche Tiere haben so ein miserables Leben gehabt: hier in einer dunklen Garage, da einem winzigen Käfig. 
Heutzutage windmen aber immer mehr Leute der Natur Zeit und Verständnis. Paks werden auf die Beine gestellt, um ein neues Zuhause für diese Tiere zu gewährleisten. Somit können arme Tiere noch ein paar schöne Jahre in einer kleinen Naturecke verbringen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn es nicht mehr notwendig wäre, weil diese Tiere wieder das Recht hätten, in der freien Wildbahn zu leben.
Wenn ich die Bären nur von Weitem in dem Yellowstone Park gesehen habe, konnte ich sie schön beobachten und fotografieren, als ich den alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald besucht habe. Zwei von diesen Tieren habe ich gezeichnet. Den Poldi habe ich mit Aquarellfarben gemalt, seine Nachbarin habe ich mit Bleistiften gezeichnet! Hier sind sie!


Poldi geniesst die Frühlings Sonne in Rippoldsau.


Ben macht gemütlich einen Spaziergang, Soft-Pastelle.

Bärin vom alternativen Wolf- und Bärenpark, Bleistiften





Donnerstag, 23. April 2015

Nicht immer diskret!

Am Weihnachten schicke ich meiner Familie und Freunden gerne Karten. Seit langem zeichne ich die Motive dieser Grusskarten selbst. Manchmal zeichne ich etwas Weihnachtliches, manchmal wende ich mich der Natur zu. Dieses Jahr habe ich mich für einen Gimpel entschieden. Mit seinem orangen Gefieder sticht er in einer Schneelandschaft gut aus. Damit das Orange seiner Ferdern besser wirkt, habe ich diesen sympatischen winterlichen Gartenbesucher auf einen Schwarzdornast gesetzt, denn er trägt noch einige blaue Früchte im tiefen Winter. Und Orange ist die Komplementarfarbe von Blau. Es heisst, dass diese zwei Farben sich ergänzen und einander betonen. Hier habe ich nach einem Foto gearbeitet. Aber ich habe schon hier und da das Glück gehabt, einen Gimpel zu beobachten. Im Wald habe ich ihn einige Male kurz erblickt und gesehen, wie seine weissen Streifen auf den Flügeln noch im Schatten einer Tannen verschwanden. Aber im Winter kommt der scheue Vogel den Häusern näher, wenn es viel Schnee gibt. Er probiert auch etwas am Vogelhaus abzubekommen! Beim geringsten Alarm verschwindet er aber ganz geschwind!

Gimpel auf einem Schwarzdornast, Ölpastelle.

Donnerstag, 9. April 2015

Der König Löwe!

Löwen sind Grosskatzen und die einzigen Katzen, die in einem Rudel leben. Diese Rudel bestehen oft aus mehreren Weibchen, aus ihren Jungen und aus einem Männchen, vielleicht zwei oder drei, je nach Situation. Mich beeindrucken die Löwen und ihre Lebensweise. Wie die Wölfe bedeuten sie die Freiheit für mich. Sie sind ein Symbol von wilder und intakter Natur, oder zumindest von geschützter Natur. Eines Tages wollte ich dieses Gefühl von Freiheit, Kraft und wilder Natur ausdrücken. Wölfe hatte ich schon mehrfach gezeichnet oder gemalt. Ich wollte etwas Neues erfahren. Also habe ich im Netz geguckt, was ich ich finden konnte. Und da habe ich einen Löwen gefunden, der mich überzeugt hat: Ich hatte das richtige Gefühl, um ihn zu zeichnen. Er war gross, mächtig, selbstsicher und ruhig. Ich mussste nur noch das Ganze auf die Leindwand bringen. Zuerst wollte ich einen lockeren und wilden Hintergrund finden. Mit einem feuchten Schwamm und etwas Farbe gestaltete ich einen savanneähnlichen Hintergrund. Danach interpretierte ich den Kopf und den Blick des Löwen. Zuletzt malte ich die Mähne, die wild werden musste. Mir war es wichtig, dass sie dicht und leicht aussehen musste. Aber ich wollte auch  noch, dass sie sich irgendwie mit dem Hintergrund vermischte. Ob alles so ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, kann ich nicht sicher sagen. Eher nicht, aber sowas passiert nähmlich oft, wenn ich male. Aber hier ist das Ergebnis und es gefällt mir trotzdem: Einmal ist nicht der Brauch!

Löwe, Acryl auf Keilrahmen.

Donnerstag, 12. März 2015

Der Tiger, die grösste Raubkatze der Welt

Natur und Wildnis ziehen mich immer wieder an. Wenn ich den Wolf für seine Intelligenz und seine Schönheit besonders liebe, bewundere ich auch den Tiger oder den Luchs. Ein Tiger besitzt ein dichtes Fell und beeindruckende Zähne. Und dies ist nicht einfach, darzustellen. Aber mit Sot-Pastellen ist es viel einfacher, Haare und Fell zu repräsentiern. Also habe ich mir ein schönes Bild besorgt und probiert. Mit den Pastell-Kreiden habe ich erstmal die Grundfarben gezeichnet. Dann habe ich die Details mit den Pastell-Stiften hinzugefügt.
Schwarzweisser Tiger mit  Soft-Pastellen.

Tiger mit Soft-Pastellen.





Montag, 23. Februar 2015

in Erinnerung an Dich, liebe Oma

Liebe Oma,
Seit immer warst Du ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wir haben Picknicks und Spaziergänge geteilt, Nachmittage am Seeufer in la Tène, Tischtennisnachmittage oder Festtage. Wir haben "Chteuck" gespielt, geredet. Und dann ging es Dir immer weniger gut. Am Weihnachten konntest du zum ersten Mal seit so vielen Jahren nicht kommen: Du warst echt krank. Wir haben Dir Bilder von uns geschenkt, damit sie Dich in deinem Alltag im Heim begleiten und ein Herz aus Bernstein, so dass Du wieder Dich chic machen konntest. Dies bekamst Du nachträglich. Am 7. Februar waren wir wieder einmal alle vereint, um einen Geburtstag zu feiern. Du warst nicht unbedingt ganz fit, aber ruhig und hast jedes Gericht genossen. Nach dem Essen gingen wir, die Jüngeren, mit dem Kleinen raus, damit er frische bekam. Als wir zurückkamen, warst Du schon gegangen, ohne einen Abschied! Ich war sehr traurig. Und dann, eine Woche später verliesst Du uns für immer. Es lässt eine grosse Leere, aber viele schöne Momente und Erinnerungen mit Dir verbunden werden mich für immer begleiten. Damit Dein Lächeln uns noch lange begleiten kann, habe ich mir erlaubt, Dein Portait zu zeichnen. So wachst Du immer noch auf uns und Dein Lächeln erinnert uns daran, dass die schönen Momente die Trauer überwinden können. Wenn das Herz aus Bernstein Dich begleiten hat, wirst Du in unserem Herzen für immer bleiben.

In aller Liebe

Deine Enkelin

Portait von Josette Edmée Koehli Wampfler mit Bleiminen.

Sonntag, 15. Februar 2015

Bald Frühling?

Allmählich bleibt die Sonne länger, das Wetter wird wärmer und der Schnee schmilzt. Im März können wir sie schon beobachten, die Frühlingsblumen wie die Windröschen, Schneeglöckchen oder Krokusse. Angenehm ist es, wenn man die ersten Sonnenstrahlen geniessen kann und die Blümchen zeichnen kann. Aber es geht nicht immer, denn es gibt immer wieder Neueres zu tun. Also dann benutzt man ein Foto! Hier habe ich Krokusse im Schnee mit Acrylfarben gemalt. Der Schnee ist nicht Flach, denn ich habe Sand mit der Farbe gemischt, um Relief zu erstellen.


Krokusse im schmelzenden Schnee.

Schottland, das Vogelparadies für Ornithologen

Flussregenpfeifer auf einem Srand im Kintyre.
Leuchtturm in einer Bucht.
In Schottland konnten wir unzählige Vögel beobachten und sogar manchmal fotografieren. Einer von ihnen war ein Flussregenpfeifer, den wir mehrfach am Strand gesehen haben. Einige Bilder gelangen uns und ich konnte den kleinen Vogel zeichnen und anmalen.
Wenn es viele Vögel in Schottland gibt, gibt es auch einige Meeressäugetierearten wie Kegelrobben, Seehunde, Schweinswale und andere Walarten. Nicht alle sind uns zu Gesicht gekommen; aber Kegelrobben sahen wir plötzlich auf einer kleinen Felsinsel in einer Bucht. Vor den Küsten gab es auch Leuchttürme. Einen von ihnen habe ich dargestellt. Dafür mischte ich zwei verschiedene Techniken: Aquarell und Tusche.



Donnerstag, 5. Februar 2015

Delfine mit Acryllfarben

Hier hatte ich Lust, ein Meeresbild mit Acryllfarben zu malen. Ich fand, dass ein Sonnenuntergang immer sehr schon und romantisch ist und deswegen entschied ich mich dafür. Aber nur den Himmel und das Meer waren mir nicht genug; also fügte ich Delfine hinzu. Dafür suchte ich mir ein Bild im Internet. Zuerst malte ich den Hintergrund, dann fügte ich die Meeressäugetiere hinzu. Letztendlich sorgte ich dafür, dass die Details eine Einheit im Bild entstehen liessen.

Delfine im Sonnenuntergang, Acrylfarben.

Dienstag, 3. Februar 2015

Die nahe Natur in Aquarell

Wenn man zeichnet, braucht man nicht unbedingt ganz besondere Subjekte. Auf dem Balkon oder im Wald findet man immer etwas Interessantes: Hier eine Schnecke, da einen Vogel, dort einen Baumstumpf... Im Frühling erwacht die Natur und man sieht unzählige Blümchen, Raupen... Das Wetter ist milder und man kann eher draussen zeichnen, ohne dass man viel Material braucht. Während der freien Momente kann man sich kurz hinsetzen und sich an die Arbeit machen.
Hier sind drei Vesruche, die alle anderst gestallten wurden. Die Schanzmeise habe ich beobachtet, aber meine Fotos waren nicht gut. Ich habe dann ein Foto von Vogelwarte Schweiz benutzt, um das Tier genau betrachten zu können. Den Distelfalter habe ich während einer Wanderung mehrfach beobachtet und selbst fotografiert. Zu Hause habe ich ihn dargestellt. Die Blumen wachsen einfach auf meinem Balkon in einem Topf!

Schwanzmeise.


Distelfalter.
Schlüsselblume.














Montag, 2. Februar 2015

Erinnerungen aus Irland

Ruine in der Mitte eines Feldes.
Wandern in Irland? Was für eine Idee?! Es ist war, dass das irische Wetter berüchtigt ist: Es soll die ganze Zeit regnen und man verbringt ständig Zeit damit, seine Regenjacke an- und auszuziehen. Trotzdem entschieden wir uns für diese Gegend der Welt  und dieser Urlaub wurde einfach unvergesslich: Wir konnten viel Vögel beobachten, auf das Meer fahren, viele Pflanzen und natürlich Schafe. Neun Tage lang sind wir durch das County of Kerry über den Kerry Way gewandert. Die längste Wanderung betrug 30 Kilometer: Da haben wir an der Hitze stark gelitten. Während der ganzen Wanderungszeit haben wir keinen einziegen Wassertropfen bekommen! Ja, wir schwitzten viel auf Irland!!!
Die irische Küste mit den berüchtigten Wolken und Palmen!
Nach der neuntägigen Wanderung blieben wir ein bisschen ruhiger in einem Cottage in Ventry nah von Dingle. Da sah ich meinen ersten freilebenden Delfin und unzählige Meeresvögel. Einer beeindruckt mich seit meinen Ferien in der Bretagne als kleines Kind mit meinen Eltern: Der Papageitaucher! Dank einem eigenen Foto und anderen von meinen Eltern konnte ich einige Bilder von diesem wunderschönen Meeresvogel zeichnen. Hier sind einige Erinnerungen an diesem Urlaub!



Papageitaucher, Ölpastelle.



Papageitaucher, Aquarell.

























Papageitaucher beim Abflug, Softpastelle.
Hängender Blumentopf.



























Donnerstag, 22. Januar 2015

Mehrtägige Wanderung in den Alpen, Erinnerungen

Am 8. Juli kommt Tim bei uns an. Gemeinsam treffen wir die letzten Vorbereitungen zu unserer mehrtägigen Wanderung in den Alpen, die uns von Campéry (Wallis, Schweiz) nach Val d'Arpette (Wallis) führen wird. Wir checken sowohl unsere Vorräte als auch unser Material: Gute Wanderaschuhe, Karten, Sonnencreme, Fotoaparate, Geld, Bestätigungen von Reservationen, Getreideriegel, einige wichtige Bücher, mein Malmaterial, Compass und Altimeter, Regenkleider und Mützen, Plastiksäcke zum Schutz des Material und naturlich auch noch ein Fernglas. Mit voll gepackten Rucksäcken verabschieden wir uns von der deutschen Familie und fahren los. Zwei Stunden später kommen wir in Bex, genauer bei Les Monts sur Bex, an. Da verbringen wir den Abend mit meiner Tante und meinem Onkel. Wir checken ein letztes Mal unsere Route, dann lassen wir mit einer leckeren Raclette gut gehen.

Aussicht vom Garten, Les Monts sur Bex.
Das Haus in les Monts.



















Am 9. Juli verabschieden wir uns früh am Morgen. Mit dem Auto fahren wir nach Martigny, wo wir letztendlich das Auto parken. Ab da fahren wir noch zwei Stunden mit dem Zug bis nach Champéry. Allmählich wird die Landschaft bergiger, die Ortschaften kleiner. Endlich sehen wir das erwatete Schild durchs Fenster: Champéry! Wir steigen aus, cremen uns ein, breiten die Karten aus und orientieren wir uns. Es geht los, wir sind auf den Weg nach Barme. Nach zwei Stunden haben diesen Traumort erreicht und können den Nachmittag gemütlich auf der Terrasse verbringen. Entspannt mache ich eine weitere Skizze: Ein traditionelles Häuschen.


Hochebene von Barme, traditionelles Walliser Haus aus Holz.


Am frühen Morgen des 10. Julis stehen wir noch ziemlich schläfrig auf. Als Erstes ziehen wir uns an und packen unsere Säcke. Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Bonaveau. Nach einer guten Stunde erreichen wir einen kleinen Pass mit einer schönen Sicht auf einen entfernten Gletscher und das Tal, in das wir absteigen werden. Nach noch 50 min kommen wir vor einem kleinen Holzhaus in der Mitte der Natur. Es ist ruhig und friedlich: ein Traum! Der Himmel ist auf einmal richtig dunkel und es beginnt zu regnen. Es bleibt uns nur eins: Drinnen etwas Warmes zu essen und zu warten, bis es aufhört. Wir machen einige Spiele. Sogleich das Wetter trockener wird, erkunden wir ein bisschen die Gegend. Am späten Nachmittag finde ich noch etwas Zeit, um den Gletscher und den schönen Garten zu zeichnen. Morgen erwarten uns sechseinhalb Stunden bis nach Les Jeurs und ein anstrengender Anstieg von  zwei Stunden bis zu den Lacs d'Antème.



Gletscher in der Ferne, Bonaveau.

Turbanlilie, Bonaveau.

















Margeritten und Stiefmütterchen im Garten.

Bonaveau, Wallis, Schweiz.






Am 11. Juli wird es zum ersten Mal ernst: Auf uns  warten sechseinhalb Stunden Gehzeit. Zuerst steigen wir eine kleine halbe Stunde ab. Dann geht es wieder bergauf. Ein anstrengender Anstieg zun des "Lacs d'Antème" steht uns bevor. Nach über zwei Stunden erreichen wir endlich eine kleine Hochebene. Durch den dicken Nebel nehmen wir die zwei Seen wahr. Der Wind weht, es ist kalt und wir haben Hunger. Komplett durchgeschwitzt suchen wir nach einem geschützten Ort, um etwas zu essen. Die Pause dauert aber nicht lang. Es wird uns zu kalt, um länger zu bleiben. Die erwünschten Fotos können wir in grossem Teil vergessen. Es ist Zeit und machen uns auf den Weg. Wir legen die Kilometer zurück, Tal für Tal. Am Ende sind wir erledigt. Kurz vor den Eintreffen in les Jeurs sehen wir das Häuschen in Les Monts sur Bex. Ein Kiesweg führt uns noch einen langen Kilometer weiter. Endlich sind wir da! Glücklich duschen wir zum ersten Mal seit drei Tagen. Am Abend essen wir und gehen sofort schlafen! ZUm Malen habe ich keine Kraft mehr.
Am Tag des 12. Julis ist die Wanderzeit gemütlich. Am frühen Nachmittag sind wir schon in Mex, einem kleinen Dorf auf dem Berg. Die Sonne scheint, also ist es der perfekte Tag zum Waschen! Unsere langen Hosen haben gelitten und das Wetter ist definitiv zu kühl, um die kuze Hose anzuziehen! Nach dem Waschen bleibt uns noch viel Zeit, damit wir uns ruhig auf dem Balkon beschäftigen können. An diesem Tag habe ich die Zeit und kann einige Bilder gestalten!

Aussicht vom Balkon in Mex, sehr traditionelles Dörfchen.

Sehr wahrscheinlich ein Rundaugen-Mohrenfalter.

Eine sehr schöne Blume: Dunkle Königskerze.



















Für heute, den 13. Juli, sind Gewitter im hohen Gebirge angesagt. Und wir müssen zum Lac de Salanfe via den Pass vom Jorat. Eine dreieinhalbstündige Wanderung steht uns bevor. Zwei Drittel des Weges führen uns bergauf. Ich bin nervös, weil ich Salanfe vor dem Gewitter erreichen will. Eben wenn das Wetter noch sonnig und warm ist, kontrolliere ich mein Barometer und gebe Gas, ohne zu überlegen. Eine schöne Überraschung wartet auf uns kurz vor dem Pass: Plötzlich erscheint ein Steinbock Geiss oben auf dem Grat. Im langsam steigenden Nebel können wir seine Silhouette deutlich sehen, obwohl es eine gute Distanz von uns hält. Krz darauf kommen wir am Pass vom Jorat an. Da weht der Wind, es ist viel kälter. Wir machen ein kleines Foto von uns drei als Erinnerung und ziehen unsere Wind- und Regenjacke an. Relativ zügig machen wir uns wieder auf den Weg. Die ersten Tropfen fallen mir auf die Nase und der WInd nimmt deutlich zu. In der Ferne haben wir schon die Hütte von Salanfe im Blick. Heimlich hoffe ich, dass wir vor dem Regen ankommen. Aber immer mehr Tropfen fallen und die Windböhen werden richtig heftig. Auf einmal fällt ein Wasservorhang uâuf uns. Wir beeilen wir uns für die letzten Meter. Schon relativ nass und mit grossen Hunger kommen wir in der Hütte an. Glückgehabt: Draussen beruhigt sich die Situation gar nicht. Der Regen und der Wind herrschen über die Hochebene. Für heute ist es nicht mehr die Rede, nach draussen zu gehen. Aber von der Mensa kann man einen Blick auf die Berge haben.



Falter, der schon einigen Feinden entwicht ist.







Blick auf die Tour Sallière von der Hütte am See.















Am 14. Juli geht unsere Reise weiter nach Finhaut. Auf der Hochebene von Salanfe weht der Wind sehr stark und die Wolken schweben tief über dem Stausee. Wir machen uns auf den Weg, gut angezogen, und hoffen, dass es nicht den ganzen Tag regnen wird. Wir haben ungefähr fünf Stunden Wanderzeit an diesem Tag auf dem Programm. Zuerst führt uns der Weg in ein kleines Tal runter. Da liegt ein Örtchen und ein kleiner Campingplatz. Dort scheint sogar die Sonne! Danach biegt der Weg in den Nadelwald ab. Hier und da bekommen wir eine sehr schöne Aussicht auf das Rhonetal und die Berge am Horizont. Am Nachmittag strahlt die Sonne richtig: Wir schwitzen sogar während der letzten Kilometer. Einmal in Finhaut angekommengeniessen wir die Sonnenstrahlen auf dem Balkon. Ich benutze die Gelegenheit, um zwei Bilder von der Gegend zu malen.

Blick auf die Berge vom Balkon.

Apfelbaum in einem Garten.






























Der nächste Tag führt uns zum Forlcaz Pass. Unsere Route bringt uns in eine bukolische Schlucht. Am Ende der Schlucht bringt uns der Weg nach Litro. Ziemlich schnell wird der Weg sehr eng, rutschig und gefährlich: neben uns  gibt es den Abgrund. Wir dürfen uns keinen Fehler erlauben, obwohl wir vollbepackt sind. Am Ende verliert sich sogar der Pfad im Gras... Wir kampfen uns durch die Wiesen und Felder, bis wir endlich wieder auf den Weg stossen. Dann kommt ein langes Stück Weg neben der Strasse. Nachdem wir durch Trient gelaufen sind, führt uns der Weg wieder hoch in die Richtung des Gletschers. Vor diesem ist die Aussicht herrlich: Der Nadelwald bedeckt die alte Moräne und das Schmelzzwasser bildet einen Bach. Nach einer angenehmen Rast gehen wir zum Pass hoch  und kommen gerade vor dem Gewitter an. Während des Nachmittags kann ich noch ein Bild mithilfe von Fotos malen: Den Nadelwald mit der kleinen Brücke.


Der Nadelwald in der Moräne mit Lärchen im Vordergrund.



 Heuteist der 15. Juli. Die Luft ist wieder klar und der Himmel sonnig. In der kühlen Morgenluft machen wir uns auf den Weg nach Champex, genauer Val d'Arpette. An diesem Tag führt der Pfad steil auf und wieder ab abwächselnd. Im letzten Anstieg können wir einen Tannenhäher lange Zeit beobachten. Er behält zwar eine gewisse Distanz zwischen ihm und uns aber beobachtet uns auch neugierig. Nach viereinhalb Stunden kommen in Val d'Arpette an. In der Sonne kann ich Kühe und Blumen zeichnen, ohne dass ich die Hilfe eines Fotos benötige: Ich habe die Zeit und es regnet nicht, so dass ich mein Subjekt ruhig live beobachten und zeichnen kann.


Diese sind dafür bekannt, dass sie um ihren Platz in der Herde kämpfen


Kuh der Herens Rasse.









Aussicht auf die Berge.









Einige Blumen aus dem Garten!


Sonntag, 18. Januar 2015

Der Creux-du-Van, Juragebirge

Der Creux-du-Van befindet sich in der Schweiz. Seit immer liebe ich die Berge meiner Kindheit. Manchmal fehlen sie mir sehr. Wenn ich dort bin, dann genieße ich es umso mehr. Wenn ich ein gutes Foto machen kann, dann mache ich es. Dann kann ich probieren, es nach zu zeichnen.
Da der Creux-du-Van eine kurvige Felsenwand ist, ist es der perfekte Lebensort für Steinböcke, obwohl sie nicht einheimisch. Wenn man etwas Glück hat, kann man sie erblicken oder sogar beobachten. Im letzten Herbst ist es uns gelungen, einige Geisse mit ihrem Zicklein zu fotografieren. Daraus entstanden zwei Bilder mit Grafitminen und eine mit Ölpastellen.
Am Creux-du-Van gibt es eine Farm: Le Solliat. Diese alte traditionelle Farm wurde restauriert und zu einer Wirtschaft verwandelt. Im Sommer ist es ein schönes Wanderziel. Man startet von la Ferme Robert und geht auf bis zum Solliat. Da kann man die Natur geniessen und eine Rast einlegen.



Geiss am wiederkauen, Grafitmine.
Geiss im Gebüsch, mit Ölpastellen.














Farm-Restaurant le Solliat, Aquarell.
Geiss mit Zicklein des Jahres, Grafitmine.







Tierzeichnungen, Yellowstone

Tiere, Blumen und Naturbilder habe ich schon lange gerne dargestellt.Vor beinah vier Jahren verbrachte ich eine Woche im Yellowstone Nationalpark mit meinem Mann. Da konnte ich viele Tiere beobachten und fotographieren. Daher bekam ich die Lust, mehr Tiere zu malen und genauere Bilder zu schaffen. Ich suchte mir Bilder von Tieren und zeichnete sie nach. Am Anfang zeichnete ich meine Tiere auf Karton oder manchmal auf einer Leinwand. Nach und nach enstand eine kleine Kollektion von Tieren, die ich besonders gern habe: Sie besteht aus einem Wolf, einem Luchs, zwei Eichhörnchen, einem Luchs und noch viel mehr. Vor kurzem habe mir einen Bären gewünscht und so enstand das folgende Bild. Mein 19 monatiger Neffe sah es und machte sehr schnell das Brummen des Bären nach. Dann probierte er, das Tier zu streicheln, wie ein kleiner Bub in dem Alter es machen kann: Sehr lustig!


Bär mit Fisch im Maul mit Ölpastellen.
Bison nach eigenem Foto (Yellowstone), Ölpastelle.


















Warum bin ich auf die Idee eines Blogs gekommen?

Hier sind meine drei ersten Bilder, die ich euch präsentieren möchte. Mir gefällt die winterliche Athmosphäre vom Bild der Meise und der Blick des Siebenschläfer. Tja, ich bin nicht sehr inspiriert, aber ich habe gedacht, dass ich endlich meine Leidenschaft mit anderen teilen könnte und deswegen habe ich mich letztendlich dafür entschieden, einen Blog anzufangen. Mir sind die Natur, die Tiere und meine Familie wichtig und es sind die Themen, die meistens in diesem Blog vorkommen werden. Gerne würde ich einige Tipps, Ideen und Meinungen bekommen, die mich weiter bringen könnten. Eins ist aber sicher: Ich will das Malen und Zeichnen weiterhin geniessen und mir keinen Druck setzen. Es ist und bleibt vor allem ein Hobby und eine Leidenschaft!

La Ferme Robert, Kanton Neuchâtel, Schweiz, Acryl auf Karton.